spina24  
Deutsch
  
 
 
   » Startseite » Nützliche Infos
      
Produkte
Sonstiges
Bestseller
Rückenbandage SD 101
 Rückenbandage SD 101
  99,00 EUR Stk.
inkl. 7% MwSt
Deutschland - Versandkostenfrei!
Produktgewicht: 1,50 kg 

◊◊◊◊◊
Nackenbandage SD 101
 Nackenbandage SD 101
  99,99 EUR Stk.
inkl. 7% MwSt
Deutschland - Versandkostenfrei!
Produktgewicht: 1,00 kg 

◊◊◊◊◊
Aufbau und Funktion der Wirbelsäule

Allgemeines

Die tragende Stützkonstruktion unseres Körpers ist die Wirbelsäule.

Stabile knöcherne Bestandteile sind mit druckelastischem Gewebe sinnvoll kombiniert und verbinden sich mit dazugehörigen Bändern, Muskeln und Sehnen zu einer funktionellen Einheit.

Aufbau der Wirbelsäule

Die knöcherne Wirbelsäule besteht aus 24 beweglichen Hals-, Brust- und Lendenwirbeln sowie aus neun im Laufe der Entstehungsgeschichte des Menschen fest zum Kreuzbein bzw. Steißbein verschmolzenen ehemaligen Wirbeln (siehe Bild 1).

Das Rückgrat mit dem Wirbelkanal entsteht durch die Aneinanderreihung der Wirbelkörper. Das weiche, empfindliche Rückenmark und die Rückenmarksnerven werden vom Wirbelkanal umgeben und geschützt.

Über zwei, dem Wirbelkörper seitlich zugeordneten Gelenkfortsätzen geschieht die Verzahnung der einzelnen Wirbelkörper untereinander (siehe Bild 2). Sie bilden mit dem entsprechend darüber oder darunter liegenden Gelenkfortsatzpaar die "kleinen Wirbelsäulengelenke". Diese Zwischenwirbelgelenke gewähren eine bestimmte Mobilität der Wirbelkörper untereinander.

Die Endflächen der Wirbelkörper sind durch elastische Polster, die Bandscheiben, fest zusammen verwachsen (siehe Bild 3). Die Funktion der Bandscheiben kann man mit der von Puffern vergleichen. Sie verteilen den auf die Wirbelsäule wirkenden Druck gleichmäßig, gewährleisten eine Biegung der Wirbelsäule nach allen Richtungen und dämpfen in begrenztem Umfang harte Stöße.

Die Form sowie die Anordnung der seitlichen Gelenkfortsätze und die Höhe der Bandscheiben lassen ausreichend Raum für den Austritt von Rückenmarksnerven, die sich bis in die kleinsten Nervensträge über den Körper verteilen. Somit ist das Rückenmark die Verbindung zwischen den Organen, den verschiedenen Körperstrukturen und dem Gehirn.

Die Festigkeit der knöchernen Wirbelsäule wird zusätzlich durch ein System von Bändern, die sich längs über Wirbelkörper und Bandscheiben hinwegziehen, gewährleistet. An den Wirbelkörpern ist ein breites vorderes Band verankert, ein schmales hinteres Band ist mit den einzelnen Bandscheiben fest verwachsen.

Hinzu kommt noch, dass eine gut ausgebildete Muskulatur für die notwendige Stabilität, aber auch für die erforderliche Flexibilität der Wirbelsäule sorgt. Eine Gruppe tiefer Muskeln liegt den Wirbelkörpern direkt auf und gewähleistet in ihrer Gesamtheit die Streckung, Drehung und seitliche Neigung der Wirbelsäule. Eine zweite Muskelgruppe des Rückens, oberflächlich gelegen, ist einerseits für die Atembewegung von Bedeutung und sorgt andererseits für die Beweglichkeit der Arme am Rumpf.

 

Die gesunde Wirbelsäule

Die Wirbelsäule kan man bei normaler Körperhaltung des Menschen als langgestreckte Doppel-S-Form darstellen (siehe Bild 1). Es ergibt sich vom Kopf aus betrachtet eine Vorbiegung der Halswirbelsäule, eine Rückschwingung der Brustwirbelsäule, wiederum eine Vorschwingung der Lendenwirbelsäule und eine Rückschwingung im Bereich des Kreuzbeines. Diese Form der Wirbelsäule hat statische Konsequenzen und sorgt im Zusammenspiel mit den Muskeln für eine Art Federwirkung. Versuche haben gezeigt, dass dieser doppelte Krümmungswechsel der Wirbelsäule 16mal mehr Widerstandskraft verleiht, als wenn sie gerade wäre. Jedoch hat dieses anatomisch sinnvolle System auch Nachteile. Die sogenannten Umschlagsbereiche der Wirbelsäule, in denen eine Schwingung in die andere umgesetzt wird, sind besonders gefährdet. Hier sind es wiederum die Bandscheiben, die durch die wechselnde Druckbelastung besonders beansprucht, aber dadurch auch besonders gefährdet sind. Für das Verständnis von schädigender und nichtschädigender Belastung sind einige Worte über Funktionsweise und Aufbau der Bandscheiben unerläßlich. Die Bandscheiben bestehen aus einem äußeren festen Faserring und einem zentralen gallertartigen Kern.

Das Bandscheibengewebe wird nicht direkt über den Blutkreislauf ernährt, sondern der Stoffaustausch erfolgt durch Diffusion und durch eine Art Pumpmechanismus. Ähnlich wie bei einem Schwamm strömt bei Entlastung der Bandscheibe Flüssigkeit ein; Kippung, Druck und Drehung der Bandscheibe führen zu einem Flüssigkeitsaustritt HaItungskonstanz im Sitzen oder Stehen führt zum Stillstand des Stoffwechsels. Anders ausgedrückt: die Bandscheibe lebt von der Bewegung. Im Laufe des Lebens unterliegen die Bandscheiben einem normalen Alterungsprozess. Die Elastizität der Bandscheibe nimmt ab. Damit verbunden ist eine Höhenabnahme jeder einzelnen Bandscheibe, der Mensch wird kleiner.

 

Die kranke Wirbelsäule

Die Mehrzahl der erworbenen Rückenschmerzen hängt mit einem vorzeitigen und verstärkten Verschleiß einzelner Bandscheiben zusammen. Die engen anatomischen Beziehungen zwischen Wirbelkörpern, Wirbelgelenken, Bandscheiben, sensiblen Bandstrukturen und empfindlichen Nervenbahnen ziehen bei Störungen des Wirkungsgefüges eine große Anzahl von Symptomen und Beschwerden nach sich.

Es unterscheiden sich grundsätzlich drei Stadien degenerativer Prozesse innerhalb eines Bewegungssegmentes:

- Der Elastizitätsverlust des Bandscheibengewebes führt zu einer Höhenverkleinerung des Bandscheibenkernes und anschließend zur Gefügelockerung, zur Instabilität in den kleinen Wirbelgelenken. Um dies auszugleichen, treten in solchen Bereichen schmerzhafte Muskelverspannungen auf. Hinzu kommt noch, dass eine unmittelbare Beeinträchtigung der aus dem Rückenmark austretenden Nervenstränge Schmerzen verursachen kann.

- Es bilden sich beim Fortschreiten des Prozesses in den Randleisten der Wirbelkörper knöcherne Randzacken aus, die durch Druck auf Nervensträge und sensible Gelenkkapseln wiederum Schmerzen auslösen.

- Wenn im Laufe des chronischen Prozesses die Randzacken aufeinander treffen, verschmelzen die benachbarten Wirbelkörper durch Spangenbildung fest zusammen. Letztendlich kann dann wieder Beschwerdenfreiheit bei oft erheblicher Einschränkung des Bewegungsumfanges eintreten

 

Die krankhafte Bewertung der Verschleißerscheinungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte wird im wesentlichen durch das Auftreten von chronischen Schmerzen bestimmt . Schmerz ist nicht nur ausschließlich ein physisches, sondern zugleich ein psychisches Phänomen. Schmerzen sind normalerweise Warnsignale, die darauf hinweisen, dass eine Störung des Gleichgewichtes der Wirbelsäule eingetreten ist. Liegen im Bereich der Lendenwirbelsäule die Ursachen, dann handelt es sich um einen Lumbalsyndrom. Als Halswirbel- oder Brustwirbelsyndrom werden Störungen im Gefüge der Hals- oder Brustwirbelsäule bezeichnet. Reizungen bestimmter Nervenwurzeln führen zum Krankheitsbild der Ischialgie (Lendenwirbelsäule) oder Neuralgien (Halswirbelsäule). Gehen sie mit einem plötzlichen Schmerz und einem einschneidenden Verlust der Beweglichkeit einher, dann spricht man von „Hexenschuß" bzw. „steifem Hals". Wenn schließlich durch Alterung und/oder Überanspruchung der Faserknorpelring der Bandscheibe reißt, dann kann deren weicher Gallertkern herausgedrückt werden. Es kommt zum Bandscheibenvorfall. Der vorgefallene Gallertkern verfestigt sich und drückt auf die in seinem Bereich befindlichen Nerven. Dies kann unter Umständen zu Lähmungserscheinungen führen.

Warenkorb Zeige mehr
0 Produkte
Lieferbedingungen

Kostenlose Lieferung.

Anmelden
Willkommen Gast

E-Mail Adresse:
Passwort:

 (Passwort vergessen?)
 Neukunden
 Express Kauf
Luftbandagen

Unsere Luftbandagen helfen z.B. gegen Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss und Ischias.

Links

Fragen und Tipps zum Thema Rückenschmerzen gibt es auf gutefrage.net

Internet-Lexikon

Online-Shops - Gesundheit

URLTRA.de - Webkatalog zu Gesundheit & Medizin